Dienstag, 6. November 2018

Rotkleeöl

  1. Rotkleeblüten sammeln und für ein paar Stunden im Schatten liegen lassen, damit kleine Krabbeltiere noch fliehen können.
  2. In ein Glas geben und so weit mit Öl aufgießen, dass alle Pflanzenteile bedeckt sind.
  3. Das Glas in ein Wasserbad stellen und vorsichtig erhitzen. Besonders schonend werden die Wirkstoffe bei einer Temperatur um circa 40 °C herausgelöst.
  4. Etwa 90-120 Minuten lang im Wasserbad ziehen lassen.
  5. Danach von Herd nehmen und für weitere zwei bis drei Tage verschlossen bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
  6. Die Blüten durch einen Filter oder Nussmilchbeutel abseihen und das Öl in Braunglasflaschen abfüllen.
Tipp: Deutlich schonender werden die Wirkstoffe des Rotklees ohne Erhitzen herausgelöst. Ein Kaltauszug nimmt aber auch mehr Zeit in Anspruch. Dafür müssen die Blüten vor der Zubereitung getrocknet werden. Die mit Öl übergossenen Blüten werden nicht erhitzt, sondern für drei bis fünf Wochen an einem warmen, aber schattigen Ort stehen gelassen und täglich einmal geschüttelt. Das Schütteln hilft, die Wirkstoffe besser herauszulösen und Schimmelbildung zu verhindern.

Anwendung des Rotkleeöls

Eine tägliche Massage mit Rotkleeöl der betroffenen Körperstellen wirkt Hautalterung und Faltenbildung entgegen. Eine sehr sparsame Dosierung ist ausreichend, zu viel Öl würde hingegen nur langsam einziehen und die Haut fettig erscheinen lassen. Die im Rotklee enthaltenen Antioxidantien schützen die Haut vor lichtbedingter Alterung durch UV-Strahlung. Die Isoflavone verhelfen zusätzlich zu einer glatten, straffen Haut.
Bei Massagen der Brust können wechseljahrsbedingte Schmerzen gelindert werden. Die Phytoöstrogene im Rotklee regen die Regeneration und das Wachstum der Zellen in der Brust an und können so der Entstehung von Brustkrebs entgegen wirken.
Den Rotklee-Pflanzenöl-Auszug kannst du aber auch weiter verarbeiten, zum Beispiel zu einer Rotkleesalbe oder als Bestandteil einer selbst gemachten Creme.


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