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Freitag, 9. November 2018

Moni

Zusammensetzung:

25 % Mohnöl
24 % Reiskeimöl
15 % Palmöl
13 % Babassuöl
13 % Kokosöl
10 % Mangobutter

Lauge: 28 % Wasser
Überfettung: 8 %

Zusätze: /
Idee:


Mohnöl werden einige positive Eigenschaften zugesprochen, u. a. soll es sehr pflegend und rückfettend sein. Ich wollte dieses Öl in diesem Rezept in den Vordergrund stellen.

Leimverhalten:

Der Leim ist durch die Mangobutter sehr sämig. Ich empfehle erst nur mit dem Löffel zu rühren, und dann für nur ca. 4-5 kurze Stöße den Pürierstab zu verwenden. Arbeitstemperatur empfehle ich unter 30 Grad Celsius. Der Leim bleibt trotz der Sämigkeit bestimmt 10 Minuten gut fließfähig, aber für filigrane Swirls wäre er mir von Beginn an zu dicklich.

Haptik:

Feste und glatte Seife.


Schaumverhalten:

Sie lässt sich nicht lange bitten, und entfaltet einen unglaublich schmusigen, fluffigen und üppigen Schaum! Große Blasen mischen sich mit mittleren, und auch cremig wird der Schaum, je länger man aufschäumt. Ein Traum-Schaum!


Pflege:

Die Pflege spürt man bereits beim Waschen. Ideal für meine empfindlichen, trockenen Hände. Durch die so tollen Pflegeeigenschaften eines meiner absoluten Lieblings-Rezepte!

Streich(el)zart

30 % Reiskeimöl
26 % Olivenöl
13 % Babassuöl
13 % Kokosöl
6 % Kakaobutter
6 % Mangobutter
6 % Sheabutter


Lauge: 33 % Wasser
Überfettung: 8 %

Zusätze: /
Idee:


Ich mag die drei verwendeten Buttern um ihrer Eigenschaften willen sehr gerne. In diesem Rezept wollte ich die Eigenschaften aller drei Buttern vereinen.

Leimverhalten:

Der Leim ist durch die Mango- und auch die Sheabutter sehr sämig. Ich empfehle erst nur mit dem Löffel zu rühren, und dann für nur ca. 4-5 kurze Stöße den Pürierstab zu verwenden. Arbeitstemperatur empfehle ich unter 30 Grad Celsius. Der Leim bleibt trotz der Sämigkeit bestimmt 10 Minuten gut fließfähig, aber für filigrane Swirls wäre er mir von Beginn an zu dicklich.

Haptik:

Sehr fest! Glatte Seife.


Schaumverhalten:

Sie schäumt willig und gut, aber nicht übermäßig. Der Schaum geht von groß- auf mittelblasig über. 


Pflege:


Schon beim Waschen empfinde ich die Seife als pflegend, nach dem Waschen spannt die Haut kein bisschen. Genau das richtige für meine empfindlichen, zur Trockenheit neigenden Hände. Ich mag das Rezept sehr.

sooft

Zusammensetzung:

28 % Reiskeimöl
18 % Olivenöl
18 % Palmaöl
13 % Babassu
13 % Kokos
10 % Arganöl

Lauge: 28 % Wasser
Zusätze: 2 TL Salz, 4 TL Zucker (je 500 g GFM)

Idee:


Dieses Rezept habe ich stark an mein Kaffeefee-Rezept (etwas weiter oben) angelehnt, da ich es sehr liebe, aber die Komponente Kaffeebohnenöl nur in Kaffee-Seifen verwenden möchte. So nahm ich hier ein Öl, das ein ebenso großes Extra darstellt: Arganöl. Auch ging es mir dabei um eine möglichst nicht zu hohe Einsatzkonzentration, da Arganöl kostspielig ist, ich aber nach einer Rezeptur suchte, die ich oft siede. Die habe ich gefunden, dieses Rezept mit dem so soften Schaum werde ich so oft sieden!

Haptik:

Fest und schön glatt.

Schaumverhalten:

Sie schäumt sehr schnell und erstaunlich üppig . Der Schaum ist eine Mischung aus Groß- und mittelblasig, und unglaublich fluffig! Ein wunderschönes Waschgefühl!

Pflege:

Das schöne Hautgefühl während des Waschens mit diesem fluffigen Schaum hält sich auf der Haut auch nach dem Waschen. Die Seife trocknet die Hände nicht aus, und hinterlässt ein pflegendes Gefühl auf der Haut.

wonderbar

Zusammensetzung:

38 % Reiskeimöl
22 % Aprikosenkernöl
14 % Babassu
14 % Kokos
8 % Kakaobutter
4 % Rizinusöl

Lauge: 25 % Wasser
Zusätze: 2 TL Salz, 4 TL Zucker (je 500 g GFM)


Idee:


Ich wollte das pflegende Aprikosenkernöl in dieser Rezeptur in den Vordergrund stellen. Da Aprikosenkernöl eher für verhaltenen Schaum sorgt, war mein zweites Anliegen einen üppigen Schaum zu erzeugen, ohne den Schaumfettanteil allzu hoch anzusetzen.

Haptik:

Schön fest. Festigkeit verliert sich beim waschen ein wenig.

Schaumverhalten:

Sie schäumt sehr schnell und erstaunlich üppig. Der Schaum ist eine Mischung aus groß- und mittelblasig. Der Schaum ist wunderbar schmusig.

Pflege:

Das schöne Hautgefühl während des Waschens mit diesem schmusigen Schaum hält sich auf der Haut auch nach dem Waschen. Trocknet die Hände nicht aus, und hinterlässt ein wunderbar pflegendes Gefühl auf der Haut.

Kaffeefee

Zusammensetzung:

30 % Reiskeimöl
24 % Olivenöl
20 % Palmöl
13 % Babassu
13 % Kokos
Extra: Kaffeebohnenöl (Berechung siehe in Anmerkung)

Lauge: 28 % (anstatt Wasser sehr starken abgekühlten Kaffee)

Anmerkung: In den gängigen Seifenrechnern ist Kaffeebohnenöl nicht verzeichnet. Ich hatte 45 g Kaffeebohnenöl, das ich zusätzlich zu den o. a. Fetten (diese entsprachen 800 g GFM) hinzugefügt habe. für diese 45 g Kaffeebohnenöl habe ich anhand der Verseifungszahl selbst ausgerechnet, wie viel NaOH ich dafür zusätzlich verwenden muss. Diese ausgerechnete Summe habe ich auf die NaOH-Menge, die sich aus den anderen Fetten errechnete, aufgeschlagen.


Idee:

Für eine Kaffeeseife wollte ich das wertvolle Kaffeebohnenöl in einer Rezeptur unterbringen. Das hat mich in der fertigen Seife so überzeugt, dass ich das Rezept genau so festschreiben wollte, weil es sich traumhaft wäscht, und ich es immer wieder für Kaffeeseifen genau so verwenden werde.

Haptik:

Schön fest.

Schaumverhalten:

Sie schäumt sehr schnell und erstaunlich üppig. Der Schaum ist feinporig und unglaublich schmusig, und macht ein wunderschönes Waschgefühl!

Pflege:

Das schöne Hautgefühl während des Waschens mit diesem schmusigen Schaum hält sich auf der Haut auch nach dem Waschen. Trocknet die Hände nicht aus, und hinterlässt ein wunderbar pflegendes Gefühl auf der Haut.

O'Lait

Zusammensetzung:

30 % Reiskeimöl
26 % Kokosfet
20 % Sheabutter
16 % Sesamöl
4 % Jojobaöl
4 % Rizinusöl

Laugenflüssigkeit: Milch, 33 % von der GFM ausgehend
Anmerkung: Welche Milch (Schafsmilch, Ziegenmilch, Kuhmilch, etc.) verwendet wird, ist egal. Empfehlenswert ist, die Milch einzufrieren (am besten in Eiswürfelbehälter oder Eiswürfeltütchen) und mit den gefrorenen Milcheiswürfeln die Lauge anzurühren, damit die Milch nicht zu warm wird, da sie sonst einen sehr unangenehmen Geruch entwickelt, und die Seife auch nicht schön weiß bleibt. Das NaOH nur in kleinen Etappen in die gefrorene Milch rühren, um ein starkes Erwärmen der Milch-Lauge zu verhindern. Ebenso ist zu empfehlen eine Gelphase im Anschluss zu vermeiden. Ich bin der Empfehlung anderer Siederinnen gefolgt und habe sie anschließend in den Kühlschrank oder in den Gefrierschrank (geht beides) gestellt, um das gelen zu verhindern.


Idee:

Das Rezept SO'Lait hat mich so begeistert, dass ich das gleiche auch ohne Sole probieren wollte. Es ist mit dem SO'Lait somit identisch, außer dass kein Salz in die Milch gekommen ist. Also eine reine Milch-Seife und keine Milch-Sole-Seife. Sie ist ebenfalls wunderbar, und ich möchte diese Rezeptur nicht missen, auch wenn mir die Sole-Variante (also das SO'Lait noch eine Spur lieber ist).

Haptik:

Sie ist fest, fühlt sich durch die Milch aber an der Oberfläche auch cremig an.

Schaumverhalten:

Produziert sehr schnell einen so schmusigen und auch üppigen stabilen Schaum, dass es eine Freude ist. Der Schaum ist eine Mischung aus groß - und feinblasig. Bereits während des Waschens fühlt die Haut sich wunderbar schmusig, kuschelig und gepflegt an. Auch eine sehr glatte Seife beim waschen, auch wenn das bei der Sole-Variante (SO'Lait) noch deutlich verstärkt ist. Ein so schönes Waschgefühl!

Pflege:

Eine sehr milde Seife, die ein wunderbar pflegendes Gefühl auf der Haut hinterlässt. Trocknet überhaupt nicht aus. Für mich die perfekte Pflege meiner sehr sensiblen Hände.

SO'Lait:


Zusammensetzung:


30 % Reiskeimöl
26 % Kokosfet
20 % Sheabutter
16 % Sesamöl
4 % Jojobaöl
4 % Rizinusöl

Laugenflüssigkeit: Milch, 33 % von der GFM ausgehend
Für die Sole: 33 % Meersalz (in der Milch gelöst)


Anmerkung: Welche Milch (Schafsmilch, Ziegenmilch, Kuhmilch, etc.) verwendet wird, ist egal. Empfehlenswert ist, die Milch einzufrieren (am besten in Eiswürfelbehälter oder Eiswürfeltütchen) und mit den gefrorenen Milcheiswürfeln die Lauge anzurühren, damit die Milch nicht zu warm wird, da sie sonst einen sehr unangenehmen Geruch entwickelt, und die Seife auch nicht schön weiß bleibt. Ebenso ist zu empfehlen eine Gelphase im Anschluss zu vermeiden. Ich bin der Empfehlung anderer Siederinnen gefolgt und habe sie anschließend in den Kühlschrank oder in den Gefrierschrank (geht beides) gestellt, um das gelen zu verhindern.

Durch das Salz gefriert die Milch nicht. Dennoch würde ich sie in den Gefrierschrank geben, damit sie möglichst kühl wird. Das NaOH in die kühle Milch noch langsamer einrühren als bei einer normalen Milchseife, damit sich die Milch möglichst nicht stark erwärmt.


Idee:

Milch und Sole kombinieren, und ein möglichst pflegendes und gut schäumendes Ergebnis zu erzielen, das war mein Ziel.

Haptik:

Sie ist fest, fühlt sich durch die Milch aber an der Oberfläche auch cremig an.

Schaumverhalten:

Produziert sehr schnell einen so schmusigen und auch üppigen stabilen Schaum, dass es eine Freude ist. Der Schaum ist eine Mischung aus groß - und feinblasig. Bereits während des Waschens fühlt die Haut sich wunderbar schmusig, kuschelig und gepflegt an. Die Seife ist so glatt während des Waschens. Ein tolles Wascherlebnis!

Pflege:

Eine sehr milde Seife, die ein wunderbar pflegendes Gefühl auf der Haut hinterlässt. Trocknet überhaupt nicht aus. Für mich die perfekte Pflege meiner sehr sensiblen Hände.

Milkavo

Zusammensetzung:

60 % Avocadoöl
26 % Kokosfett
10 % Kakaobutter
4 % Jojobaöl


Laugenflüssigkeit: Milch, 33 % von der GFM ausgehend

Anmerkung: Welche Milch (Schafsmilch, Ziegenmilch, Kuhmilch, etc.) verwendet wird, ist egal. Empfehlenswert ist, die Milch einzufrieren (am besten in Eiswürfelbehälter oder Eiswürfeltütchen) und mit den gefrorenen Milcheiswürfeln die Lauge anzurühren, damit die Milch nicht zu warm wird, da sie sonst einen sehr unangenehmen Geruch entwickelt, und die Seife auch nicht schön weiß bleibt. Das NaOH nur in kleinen Etappen in die gefrorene Milch rühren, um ein starkes Erwärmen der Milch-Lauge zu verhindern. Ebenso ist zu empfehlen eine Gelphase im Anschluss zu vermeiden. Ich bin der Empfehlung anderer Siederinnen gefolgt und habe sie anschließend in den Kühlschrank oder in den Gefrierschrank (geht beides) gestellt, um das gelen zu verhindern.


Idee:

Meine erste Milchseife überhaupt beruhte auf der Gestaltung einer Milchseife von LiSa, und ich nahm in meiner Rezeptur auch zwei ihrer Hauptbestandteile mit auf (Avocadoöl und Kakaobutter). Jojoba wollte ich noch mit hinzu nehmen, weil ich es sehr mag. Und beim Schaumfett entschied ich mir für Kokos.

Haptik:

Sie ist fest, fühlt sich durch die Milch aber an der Oberfläche auch cremig an.

Schaumverhalten:

Produziert sehr schnell einen herrlich üppigen stabilen Schaum, und hört nicht mehr damit auf. Der Schaum ist eine Mischung aus groß - und feinblasig. Ein echtes Schaumerlebnis!

Pflege:

Eine milde Seife, die ein wunderbar pflegendes Gefühl auf der Haut hinterlässt, und überhaupt nicht austrocknend wirkt.

Palm O'Vera

Zusammensetzung:

70 % Olivenöl
30 % Palmkernöl

Laugenflüssigkeit : NaOH = 1:1
12 % (von der GFM ausgehend) Aloe Vera Gel in den fertigen SL rühren



Anmerkung: Die Lauge nicht mit mehr Flüssigkeit ansetzen, da durch das Aloe Vera Gel später auch noch Flüssigkeit hinzukommt, und sich bei hochprozentigen Olivenölseifen ein nicht zu hoher Flüssigkeitsanteil empfiehlt (sonst neigen sie zum schleimen).

Idee:

In dieser Rezeptur wollte ich es möglichst pur, nur Palmkern, Olive und Aloe Vera.

Haptik:

Ergibt eine feste Seife.

Schaumverhalten:

Produziert einen herrlich üppigen Schaum. Sie lässt sich nicht lange bitte, und schäumt los. Zum verlieben!

Pflege:

Eine milde Seife. Das zugesetzte Aloe Vera Gel hinterlässt ein kühles glattes Gefühl auf der Haut.

ALPINO

Zusammensetzung:

30 % Mandelöl

22 % Sheabutter
14 % Palmkernöl
14 % Kokos
10 % Sesamöl
10 % Rizinusöl

Wasser: 30 % (von der Gesamtfettmenge ausgehend)
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Ich suchte nach einer schönen Rezeptur mit hellen Fetten, um Farben möglichst originalgetreu in einer Seife unterbringen zu können. Gerade bei Blautönen kommt es bei der Verwendung von gelben Ölen ja gern zur Verfärbung ins Grünliche, was manchmal sehr ärgerlich ist, wenn man eine genaue Farbgebung im Sinn hat. Um dann nicht spontan wahllos nach Fetten greifen zu müssen, sondern eine Rezeptur zu haben, die auch eine ganz wunderbare Seife im Gebrauch ergibt, habe ich nach einer Rezeptur gesucht, die eine weiße Seife ergibt, und die mich im Waschverhalten auch zu überzeugen weiß.

Haptik:

Ergibt eine feste Seife.

Schaumverhalten:

Produziert einen schmusigen üppigen Schaum.

Pflege:


Wäscht sich schön mild.

Sheazade

Zusammensetzung:

25 % Avocadoöl

25 % Kokos
20 % Sheabutter
20 % Reiskeimöl
6 % Rizinusöl
4 % Jojobaöl

Wasser: 33 % (von der Gesamtfettmenge ausgehend)
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Hier wollte ich für die wertvolle Sheabutter, die so viel Unverseifbares enthält, eine möglichst optimale Konzentration finden. Also optimal erwies sich für mich hier eine Einsatzkonzentration der Sheabutter von 20 %, um sie in der fertigen Seife mit ihren tollen Eigenschaften möglichst intensiv zu spüren.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife, mit einer herrlich cremigen Oberfläche.

Schaumverhalten:

Großblasiger reichlicher Schaum.

Pflege:

Ein so pflegendes Waschgefühl, dass auch nach dem abtrocknen auf der Haut zurückbleibt. So sanft und mild. Ich bin süchtig nach dieser Seife!

Sojoba (Variante zur Sojoba Sole)

Zusammensetzung:

24 % Avocadoöl

16 % Reiskeimöl
15 % Babassu
15 % Kokos
15 % Palm
6 % Sojaöl kbA
5 % Bio-Jojobaöl
4 % Rizinusöl

Wasser: 33 % (von der Gesamtfettmenge ausgehend)
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Ich liebe mein Sojoba Sole-Rezept (eines über diesem), möchte aber nicht immer Sole darin verwenden. So machte ich die gleiche Rezeptur nur ohne Sole.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Großblasiger und herrlich üppiger Schaum (im Gegensatz zur Sole-Variante, die einen feinblasigen Schaum erzeugt).

Pflege:

Die Seife hinterlässt einen pflegenden Film (durch das Jojobaöl vermutlich) auf der Haut. Ich liebe das Gefühl!

Sojoba Sole

Zusammensetzung:

24 % raffiniertes Avocadoöl

16% Reiskeimöl
15 % Kokos
15 % Babassu
15 % Palm
6 % Sojaöl KbA
5 % Jojobaöl
4 % Rizinusöl

33 % Wasser
33 % Salz (von der Wassermenge ausgehend)

Idee:

Ich wollte das pflegende Jojoba-Öl (in Verbindung mit etwas von dem feinen Sojaöl KbA) mit der wohltuenden Sole vereinen. Auch wünschte ich mir von meiner Seife einen tollen Schaum, weshalb ich auf eine liebe Empfehlung hin die drei Schaumfette Kokos (großporiger Schaum), Babassu (cremiger Schaum) und Palm (feinporiger cremiger Schaum) zu gleichen Teilen in meinem Rezept untergebracht habe.

Haptik:

Schön feste Seife (weicht auch nach Anwaschen nicht auf).

Schaumverhalten:

Üppiger fluffiger, feinporiger herrlicher Schaum!

Pflege:

Ein wundervolles, pflegendes Waschgefühl. Die Haut fühlt sich beim waschen an wie von einem Öl überzogen, ich vermute es ist das Jojobaöl. Und die Sole tut ein Übriges.

Xklusive

Zusammensetzung:


20 % Avocado (unraffiniert)
20 % Olivenöl (nativ)26 % Kokos (nativ)
10 % Kakaobutter (unraffiniert)
10 % Soja kbA
10 % Rizinus (unraffiniert)

4 % Jojoba (Bio)

Wasser: 33 % (von der Gesamtfettmenge ausgehend)
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Variante: 

Anstatt 26 % natives Kokosöl das Schaumfett aufteilen in 1
3 % natives Kokosöl und 13 % unraffiniertes Babassu. Ergebnis: Der Schaum wird cremiger und etwas feinblasiger. Beide Varianten sind toll!

Idee:

Ich habe schon einige Rezepte nachgesiedet, die viele unraffinierte und/oder native Öle enthalten, und mir davon optimale Pflege erwartet. Doch nicht mit jeder Rezeptur war ich persönlich auch glücklich. So habe ich mich langsam herangetastet an eine für mich optimale Rezeptur, wenn es mal eine luxuriöse Seife sein soll.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife. Beim drüber streichen fühlt man gleich die wertvollen Öle.

Schaumverhalten:

Beim waschen erzeugt sie einen feinporigen, dann ins cremige übergehenden feinen Schaum.

Pflege:

Hinterlässt nach dem waschen ein schönes pflegendes Gefühl auf der Haut.

CREAMe

Zusammensetzung:

30 % Distelöl HO
28 % Reiskeimöl

22 % Babassu
10 % Kakaobutter
10 % Sojaöl


Wasser 28 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Wollte ein Rezept mit Babaussu, da ich das sehr gern in Seifen verarbeite, und Babassu für cremigen Schaum sorgt. Die Rechnung ist voll aufgegangen, die Seifen die mit dieser Rezeptur entstehen, schäumen herrlich cremig, so dass es ein Vergnügen ist! Die Seife wird schnell fest und eignet sich bei einer Verarbeitungstemperatur von ca. 28 Grad ausgezeichnet zum swirlen. Und die fertige Seife ist wunderbar glatt! 

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt herrlich cremig.

Pflege:

Cremiges Waschgefühl, und schön mild zur Haut.

Olive 70Plus

Zusammensetzung:

70% Olivenöl
22 % Babassu

  6 % Olivenbutter
  2 % Stearin


Wasser 25 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)


Idee:

Ich liebe Olivenölseife, und es gibt verschiedene Rezepte, in denen das Olivenöl in hoher Dosierung zum Einsatz kommt. Die meisten davon sind mit Kokos als Schaumfett. Ich wollte ein Olivenöl-Rezept mit Babassu als Schaumfett, da Babassu so einen cremigen Schaum ergibt, ein schönes pflegendes Gefühl  auf meiner Haut hinterlässt, und die Seifen auch so schön glatt macht. Auch wollte ich so viel wie möglich an Olivenöl reinpacken, da bot sich die Olivenbutter an, um nicht noch mehr flüssige Fette verwenden zu müssen. Auch soll Olivenbutter dafür sorgen, dass die Seife schön fest wird. Das kann ich bestätigen, diese Olivenölseife wurde schnell wunderbar fest. Eine Abwandlung ohne Stearin werde ich auch noch ausprobieren, und mich vielleicht dann dauerhaft für eine Version entscheiden.


Haptik:

Sehr feste und glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt ausreichend und schön cremig.

Pflege:

Cremiges Waschgefühl und mild zur Haut

Hautsache mild

Hautsache mild

Zusammensetzung:

29 % Olivenöl
29 % Distelöl HO
22 % Kokos
16 % Reiskeim
  4 % Kakaobutter


Wasser 25 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Ich wollte eine Rezeptur, die sich gut zum swirlen eignet, und eine schöne feste Seife ergibt, die sanft wäscht. Drei meiner Lieblingsöle habe ich darin verwendet (Olive, Distel HO, Reiskeim).

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt willig.

Pflege:

Ein sehr schönes und sanftes Waschgefühl.

Traumandel

Zusammensetzung:


26% Kokosfett
20 % Olivenöl
20 % Mandelöl
18 % Reiskeimöl
10 % Traubenkernöl
  6 % Kakaobutter

Wasser 28 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Die Idee beim Traumandel-Rezept ist, das Traubenkernöl mit dem Mandelöl zu kombinieren, da das sehr gut zusammen harmonieren soll, und das Traubenkernöl dem ebenfalls enthaltenen Kokosöl das austrocknende etwas nehmen soll. Für den Schaum sollen Reiskeim in Verbindung mit Kakaobutter sorgen.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt üppig.

Pflege:

Die fühlt sich weich und flauschig an beim waschen, und hinterlässt ein sehr angenehmes Gefühl auf der Haut.

25er Rezeptur mit Wassermelonenkernöl

Zutaten

100 g Kokosöl
100 g Palmöl
100 g Sonnenblumenöl
100 g Rapsöl
10 ml Wassermelonenkernöl
134 g Wassermelonenpüree zum Anrühren der Lauge
55.23 g NaOH / 7% Überfettung, rechnet das NaOH gerne nochmal selbst nach! Ich habe das Wassermelonenkernöl nicht bei der Berechnung berücksichtigt und deswegen nur 7% Überfettung gewählt.

Zubereitung

1) Alle Arbeitsutensilien bereitstellen. Für dieses Rezept brauchst du:
  • einen Topf aus Emaille oder Edelstahl – nicht mehr zum Kochen verwenden!
  • 3 hitzebeständige Plastikmessbecher – nicht mehr zum Kochen verwenden!
  • eine digitale Feinwaage
  • für deine Sicherheit: Gummihandschuhe, Schutzbrille, Mundschutz, Schürze (bitte lies die Sicherheitshinweise bevor du anfängst!)
  • 3 Kochlöffel aus Silikon – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Gummispachtel – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Silikonform – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Stabmixer- nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Küchenrolle
  • ggf. ein feines Plastiksieb
2) Kokosöl und Palmöl in dem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Vorsicht: Das Fett darf nicht zu heiß werden!
3) Sonnenblumenöl und Rapsöl in einem Plastikbecher abmessen. Die geschmolzenen Fette etwas abkühlen lassen und dazugeben.
4) Wassermelone abwiegen und pürieren.
5) spätestens jetzt Schutzhandschuhe, -brille, Mundschutz und Schürze anziehen!
6) NaOH in einem Plastikbecher abmessen. (VORSICHT!! NaOH ist ätzend!! Auf keinen Fall damit in Berührung kommen!)
7) Nach und nach das NaOH in das Püree geben (nicht umgekehrt), mit einem Kochlöffel umrühren bis das NaOH gelöst ist. Achtung! Dabei entstehen Gase. Fenster auf!  Du hast nun eine heiße oder warme Lauge. Auch die Lauge ist ätzend! Vorsicht!!
8) Warten bis Lauge und Öle auf Zimmertemperatur oder etwa 30-35 Grad abgekühlt sind. Der Temperaturunterschied darf bei maximal 5-10 Grad liegen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, kannst du deinen Plastikbecher mit der Lauge/ den Topf mit dem Fett in ein kaltes Wasserbad stellen.
9) Sobald Öle und Lauge die richtige Temperatur haben, kannst du die Lauge zu den Ölen geben. (Falls in in der Lauge noch viele Schwebstoffe sind, gebe sie vorher durch ein feines Plastiksieb.) Mit dem Stabmixer so lange rühren, bis eine puddingartige Masse entsteht. Dann erst habe ich das Wassermelonenkernöl dazugegeben und ebenfalls untergerührt.
10) Jetzt ggf. Duft und/oder Farbe dazugeben. Mit dem Stabmixer gut unterrühren. Ich habe hier Seifenfarbe und einen Wassermelonenduft von Manske benutzt.
11) Die Masse mit dem Gummispachtel in die Silikonform geben. Wenn du möchtest mit Lavendel und Salz verzieren. Damit keine Sodaasche entsteht die Seife mit Alkohol besprühen. Anschließend mit Plastikfolie abdecken. Für eine intensivere Gelphase die Silikonform in Handtücher wickeln.
12) Arbeitsplatz reinigen

quelle

Donnerstag, 8. November 2018

Seife schmelzen

Für selbst gemachte Seifenstücke können Sie einfach Seifen einschmelzen und sie mit ein paar Zutaten und etwas Fantasie glanzvoll gestalten

Das Seife schmelzen ist ganz einfach. Und wenn man die ersten Versuche erst einmal erfolgreich absolviert hat, kann die uralte Kunst der Seifenherstellung Sie komplett in ihren Bann ziehen. Für die einfachste Art der Seifenherstellung brauchen Sie Rohmasse, einen Topf oder eine Schüssel, etwas zum Rühren und eine Gießform. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Seife schmelzen, und dazu erhalten Sie hier die Anleitung:

Vorbereitung

Zur Vorbereitung wird die Seife mit einer Küchenreibe gut zerkleinert und dann in eine hitzebeständige Schüssel oder in einen Topf gegeben. Geben Sie nun, außer bei Glycerin-Rohseife, während Sie die Seifenmasse erhitzen und umrühren, kleine Mengen Wasser hinzu.

1. Seife im Topf schmelzen

Kernseife, Naturseife oder Seifenreste schmelzen: Zuerst wird die Seife mit einer Küchenreibe geraspelt und in einen Topf gegeben. Dann kommt auf  500 g Seife etwa eine kleine Tasse Flüssigkeit (Tee, Milch, Wasser etc.) dazu. Nun den Topf auf den Herd stellen und die Seifenmasse bei geringer Hitze schmelzen lassen. Das Ganze immer wieder umrühren und bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit dazugeben, sodass die Seifenmasse im gut feucht ist. Der Schmelzvorgang dauert ca. zwei Stunden.
Glycerin-Rohseife (Gießseife) schmelzen: Hier wird die Seife in kleine Stücke geschnitten und diese ohne Zugabe von Flüssigkeit direkt im Topf geschmolzen. Beachten Sie hierzu bitte auch die Angaben des Herstellers.

2. Seife im Wasserbad schmelzen

Die Seifenmasse (Basisseife, Kernseife, Neutralseife, eigene Seifenreste) wird in eine hitzebeständige Schüssel, am besten in eine Metallschüssel oder einen Topf, gegeben. Die Seifenstücke werden zuvor mit einer Küchenreibe klein geraspelt. Die Seifenrohmasse wird im heißen Wasserbad unter Rühren und durch Zugabe von etwas Wasser zum Schmelzen gebracht. Dafür das Wasser leicht vor sich hin köcheln lassen, ab und zu umrühren. Das dauert sehr lange, also bitte Geduld haben.
Glycerin-Rohseife (Gießseife) schmelzen: Hier wird die Seife in kleine Stücke geschnitten und diese ohne Zugabe von Flüssigkeit im Wasserbad geschmolzen. Beachten Sie hierzu bitte auch die Angaben des Herstellers.

3. Seife im Backofen schmelzen

Kernseife, Naturseife oder Seifenreste schmelzen: Für das Seife schmelzen im Backofen brauchen Sie ein wenig Geduld, denn es dauert sicher 1-2 Stunden – je nach Seifenmenge – bis zum gewünschten Ergebnis. Dafür haben Sie währenddessen ausreichend Zeit, die übrigen Vorbereitungen zu erledigen, denn außer hin und wieder umzurühren müssen Sie nichts tun. Die zerkleinerte Seife in einen Kochtopf geben, je nach Menge etwas Wasser dazugeben, und mit geschlossenem Deckel bei ca. 100-120°C schmelzen lassen. Immer wieder umrühren und eventuell etwas Wasser nachgießen. Praktisch ist das bei einer größeren Menge, denn der warme Ofen hält die Masse lange flüssig, während Sie mehrere Seifenvarianten herstellen können.
Glycerin-Rohseife (Gießseife) schmelzen: Hier wird die Seife in kleine Stücke geschnitten und diese ohne Zugabe von Flüssigkeit in einem Topf im Backofen geschmolzen. Beachten Sie hierzu bitte auch die Angaben des Herstellers.

4. Gießseife in der Mikrowelle schmelzen

Glycerin-Rohseifen (Gießseifen) können Sie ganz leicht mit Hilfe der Mikrowelle einschmelzen. Die zerkleinerte Seife kommt in ein mirowellengeeignetes und ausreichend großes Gefäß. Mikrowelle auf 500 Watt stellen und nach 40 Sekunden die Konsistenz prüfen. Ist noch nicht alles geschmolzen, einmal umrühren und in kurzen Schritten (10-20 Sekunden) fortfahren. Beachten Sie bitte die Angaben des Herstellers.
Achtung: Glycerinseife kocht schnell über, immer im Auge behalten!

Die Zutaten

Ihre Seifenmasse können Sie mit vielen Zutaten verfeinern. Ätherische Öle geben individuellen Duft, Honig und hochwertige Öle pflegen die Haut. Wasser, Kräutertee oder Milch machen die Masse geschmeidiger. Blüten, Kräuter oder Lebensmittel wie Salz, Zucker, Hafer- oder Kokosflocken ergänzen und schmücken. Schön bunt wird es durch Lebensmittelfarben. Lassen Sie sich durch eine Anleitung inspirieren und seien Sie kreativ.

Die Fertigstellung

Zum Schluss wird die flüssige Masse in hübsche gekaufte Seifenformen oder eine mit Alufolie ausgekleidete Backform gefüllt.
Dann kann die Masse zusätzlich verziert werden. Aus zweifarbiger Seifenmasse kann eine schöne marmorierte Seife entstehen. Die Masse muss anschließend sehr gut aushärten, bevor sie aus der Form gelöst wird. Die Seife aus der Backform kann in Stücke geschnitten werden. Eine bereits abgekühlte Masse kann übrigens auch per Hand geformt werden.
Sie sehen: Seife schmelzen ist wirklich einfach. Kreieren Sie Ihre eigenen Duft-, Peeling- und Pflegeseifen. Anleitungen und Rezepte finden Sie bei uns: