Dienstag, 6. November 2018

Oxymel

Zutaten:
  • 2 Teile Apfelessig
  • 6 Teile Honig
  • 1 Teil Kräuter
Die Zubereitung:
  • Luftdichtes Glasgefäß (z.B. ein Marmeladenglas) mit kochendem Wasser desinfizieren.
  • Kräuter waschen und zerkleinern, sehr gut trocknen lassen, da es sonst zu Schimmelbildung kommen kann.
  • Kräuter gemeinsam mit dem Honig und dem Essig vermischen.
  • In ein Glas füllen und an einem dunklen Platz vier Wochen ziehen lassen, zwischendurch schütteln.
Das Oxymel ist bis zu einem Jahr haltbar und kann pur genossen, in Wasser oder Saft aufgelöst werden. Täglich werden ein bis zwei Esslöffel eingenommen.

 Tipp: Wer zusätzlich etwas für sein Immunsystem tun möchte, kann klein geschnittenen Knoblauch oder Meerrettich hinzufügen. Beide gelten als natürliches Antibiotikum.

Wogegen hilft Oxymel?

Vor allem ist Oxymel aufgrund seiner stärkenden Wirkung bei Erkältungen beliebt. Hier trifft die volle Kraft aus Kräutern und Honig aufeinander, die die Abwehrkräfte stärken, schleimlösend, fiebersenkend und antibakteriell wirken.
Der Sauerhonig wird daher ebenfalls verwendet, um das Immunsystem von Kindern und Erwachsenen zu stärken. Auch bei Mangelerscheinungen versorgt das Heilmittel den Körper mit einer Vielzahl von Nährstoffen und baut ihn auf. Dazu werden täglich ein bis zwei Esslöffel eingenommen.
Dazu wirkt Oxymel entzündungshemmend. Aus diesem Grund gilt das Gemisch auch als Heilmittel gegen Gelenkbeschwerden wie Rheuma, Arthrose und Gicht eingesetzt.
Zuletzt hat der saure Honig noch eine positive Eigenschaft auf den Magen – er wirkt nämlich basisch und hilft damit gegen Sodbrennen und beruhigt den Bauch.
Rundum handelt es sich bei dem Sauerhonig also um ein wahres Multitalent. Manchmal liegt die beste Medizin eben in der Natur. Bei längeren und stärkeren Beschwerden sollte natürlich trotzdem immer ein Arzt aufgesucht werden. Zur Stärkung und Vorbeugung von Infekten lässt sich das Heilmittel aber ideal ausprobieren. Oxymel kann übrigens auch ganz einfach in den Speiseplan aufgenommen werden, indem man den Sauerhonig als Sirup, Dressing oder Marinade verwendet.

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