Dienstag, 6. November 2018

Hustensaft für Babys und Kleinkinder

  • Thymian, welcher schleimlösend, antibakteriell und entkrampfend wirkt. Außerdem stimuliert er das Immunsystem.
  • Süßholzwurzel, löst die Bronchialschleimhaut und lässt besser abhusten.
  • Zwiebeln, lindern Hustenbeschwerden und Hustenreiz. Stärkt das Immunsystem.
  • Spitzwegerich, lindert Halsschmerzen, hilft gegen trockenen Reizhusten. Hat leicht antientzündliche Eigenschaften.

Zutaten für ca. 250 ml Hustensaft

1 mittlere Zwiebel
200 g Wasser
1 EL Süßholzwurzel
50 g brauner Zucker
1 EL Spitzwegerich
1 EL Thymian
  • Die Zwiebel schälen und würfeln.
  • Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Die gewürfelte Zwiebel und die Kräuter in einen Teestrumpf geben.
  • Das kochende Wasser etwas herunter drehen, dass es nur noch leicht siedet.
  • Den Teestrumpf und den Zucker in das Wasser geben. Darauf achten, dass der Strumpf nicht ganz hinein rutscht.
  • Alles 5 Minuten leise köcheln lassen.
  • Weitere 10 Minuten bei abgeschalteter Herdplatte ziehen lassen.
  • Den Teestrumpf ausdrücken. (Vorsicht, heiß!)
  • Alles in eine  ca 250 ml großes Flasche abgießen.
Zubereitung im TM
  • Zwiebeln 3 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.
  • Mit einem Spatel nach unten schieben.
  • Wasser, Zucker und Kräuter hinzu geben.
  • 5 Minuten auf 100°C, Stufe 1 vermischen.
  • Weitere 10 Minuten im Topf ziehen lassen.
  • Mit einem Teestrumpf oder einem Küchentuch die Flüssigkeit in ein kleines Fläschchen abgießen. Den Rest der Flüssigkeit ausdrücken.

Anwendung: 3 x täglich ein Teelöffel geben. Dieser kann auch mit Milch oder Tee vermischt werden. Da der Saft aber ziemlich süß ist, wird er in der Regel auch gerne genommen.
Haltbarkeit: Im Kühlschrank aufbewahren. Hält für ca. drei Wochen.
Wirkung: Auf jeden Fall hat der Saft bei meinem kleinen Sohn sehr gut geholfen. Die Halsschmerzen beim Husten wurden sichtlich besser. Auch der Schleim hat sich nach und nach schön gelöst. Dieser Saft ist kein Wundermittel, Hausmittel brauchen etwas, bis sie wirken. Sie unterstützen den Heilungsprozess.

Zu beachten: Bitte bei Kindern unter einem Jahr den Zucker nicht durch Honig ersetzten! Das Bakterium Clostridium botulinum, welches darin gelegentlich vorkommt, kann sogar tödlich für Säuglinge sein. Für Erwachsene und Kleinkinder ist es unbedenklich, da der Darm bereits voll entwickelt ist. Bei Babys jedoch noch nicht. Somit kann das Bakterium und dessen Vermehrung zu Darmstillstand, zu Lähmungen der Schluck-, Augen-, Arm- und Beinmuskeln, zur Schwächung der Atemhilfsmuskulatur und sogar zum Tode des Säuglings kommen.

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