Sammelt auf einer Wiese (auf der ihr sicher wisst, dass keine Pestizide etc. gespritzt werden)
die Blüten des Rotklees (gut einen 1-Liter-Messbecher voll).
Breitet die Blüten im Schatten auf einem Handtuch aus, damit die kleinen Krabbler die Blüten verlassen.
Schüttelt die Blüten danach öfter in einem Nudelsieb aus (auch hier fallen evtl. nochmals kleine Krabbler heraus).
Zupft nun von den Blüten die Stengel ab und entfernt grob die Blättchen am Blütenkelch.
Die Blüten werden nicht gewaschen.
Gebt nun die so
gesäuberten Blüten mit einem Liter Wasser und einer geschnittenen 1/2
Biozitrone in einen Topf und lasst alles kurz sprudelnd aufkochen. Gebt
einen Deckel auf den Topf und lasst die Mischung gut 20 Minuten ziehen.
Jetzt könnt ihr
sofort alles durch ein Mulltuch abfiltern, das gefüllte Mulltuch gut
ausdrücken und den aufgefangenen Sud mit 1 kg Zucker 5 Minuten sprudelnd
einkochen.
Sofort in sterilisierte Flaschen abfüllen.
Der fertige Sirup hat eine schöne zart-rote Farbe
und hält mindestens 6 Monate und länger.
Schon Hildegard von Bingen schätzte die vielen positiven Wirkungen von Rotklee.
So galt Rotklee schon
früher als Heilpflanze bei Bronchtitis und Durchfall, da Rotklee
schleimlösend und krampflösend wirkt. Ebenso soll Rotklee blutreinigend,
zellschützend und nervenstärkend wirken und sogar
Wechseljahresbeschwerden lindern.
Rotklee
enthält außerdem viele Vitamine und Mineralien. So kann man aus Rotklee
einen wohlschmeckenden Sirup kochen und diesen mit Wasser verdünnt
trinken oder die getrockneten Blüten als Tee zubereiten.
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