Freitag, 9. November 2018

Sojoba Sole

Zusammensetzung:

24 % raffiniertes Avocadoöl

16% Reiskeimöl
15 % Kokos
15 % Babassu
15 % Palm
6 % Sojaöl KbA
5 % Jojobaöl
4 % Rizinusöl

33 % Wasser
33 % Salz (von der Wassermenge ausgehend)

Idee:

Ich wollte das pflegende Jojoba-Öl (in Verbindung mit etwas von dem feinen Sojaöl KbA) mit der wohltuenden Sole vereinen. Auch wünschte ich mir von meiner Seife einen tollen Schaum, weshalb ich auf eine liebe Empfehlung hin die drei Schaumfette Kokos (großporiger Schaum), Babassu (cremiger Schaum) und Palm (feinporiger cremiger Schaum) zu gleichen Teilen in meinem Rezept untergebracht habe.

Haptik:

Schön feste Seife (weicht auch nach Anwaschen nicht auf).

Schaumverhalten:

Üppiger fluffiger, feinporiger herrlicher Schaum!

Pflege:

Ein wundervolles, pflegendes Waschgefühl. Die Haut fühlt sich beim waschen an wie von einem Öl überzogen, ich vermute es ist das Jojobaöl. Und die Sole tut ein Übriges.

Xklusive

Zusammensetzung:


20 % Avocado (unraffiniert)
20 % Olivenöl (nativ)26 % Kokos (nativ)
10 % Kakaobutter (unraffiniert)
10 % Soja kbA
10 % Rizinus (unraffiniert)

4 % Jojoba (Bio)

Wasser: 33 % (von der Gesamtfettmenge ausgehend)
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Variante: 

Anstatt 26 % natives Kokosöl das Schaumfett aufteilen in 1
3 % natives Kokosöl und 13 % unraffiniertes Babassu. Ergebnis: Der Schaum wird cremiger und etwas feinblasiger. Beide Varianten sind toll!

Idee:

Ich habe schon einige Rezepte nachgesiedet, die viele unraffinierte und/oder native Öle enthalten, und mir davon optimale Pflege erwartet. Doch nicht mit jeder Rezeptur war ich persönlich auch glücklich. So habe ich mich langsam herangetastet an eine für mich optimale Rezeptur, wenn es mal eine luxuriöse Seife sein soll.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife. Beim drüber streichen fühlt man gleich die wertvollen Öle.

Schaumverhalten:

Beim waschen erzeugt sie einen feinporigen, dann ins cremige übergehenden feinen Schaum.

Pflege:

Hinterlässt nach dem waschen ein schönes pflegendes Gefühl auf der Haut.

CREAMe

Zusammensetzung:

30 % Distelöl HO
28 % Reiskeimöl

22 % Babassu
10 % Kakaobutter
10 % Sojaöl


Wasser 28 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Wollte ein Rezept mit Babaussu, da ich das sehr gern in Seifen verarbeite, und Babassu für cremigen Schaum sorgt. Die Rechnung ist voll aufgegangen, die Seifen die mit dieser Rezeptur entstehen, schäumen herrlich cremig, so dass es ein Vergnügen ist! Die Seife wird schnell fest und eignet sich bei einer Verarbeitungstemperatur von ca. 28 Grad ausgezeichnet zum swirlen. Und die fertige Seife ist wunderbar glatt! 

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt herrlich cremig.

Pflege:

Cremiges Waschgefühl, und schön mild zur Haut.

Olive 70Plus

Zusammensetzung:

70% Olivenöl
22 % Babassu

  6 % Olivenbutter
  2 % Stearin


Wasser 25 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)


Idee:

Ich liebe Olivenölseife, und es gibt verschiedene Rezepte, in denen das Olivenöl in hoher Dosierung zum Einsatz kommt. Die meisten davon sind mit Kokos als Schaumfett. Ich wollte ein Olivenöl-Rezept mit Babassu als Schaumfett, da Babassu so einen cremigen Schaum ergibt, ein schönes pflegendes Gefühl  auf meiner Haut hinterlässt, und die Seifen auch so schön glatt macht. Auch wollte ich so viel wie möglich an Olivenöl reinpacken, da bot sich die Olivenbutter an, um nicht noch mehr flüssige Fette verwenden zu müssen. Auch soll Olivenbutter dafür sorgen, dass die Seife schön fest wird. Das kann ich bestätigen, diese Olivenölseife wurde schnell wunderbar fest. Eine Abwandlung ohne Stearin werde ich auch noch ausprobieren, und mich vielleicht dann dauerhaft für eine Version entscheiden.


Haptik:

Sehr feste und glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt ausreichend und schön cremig.

Pflege:

Cremiges Waschgefühl und mild zur Haut

Hautsache mild

Hautsache mild

Zusammensetzung:

29 % Olivenöl
29 % Distelöl HO
22 % Kokos
16 % Reiskeim
  4 % Kakaobutter


Wasser 25 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Ich wollte eine Rezeptur, die sich gut zum swirlen eignet, und eine schöne feste Seife ergibt, die sanft wäscht. Drei meiner Lieblingsöle habe ich darin verwendet (Olive, Distel HO, Reiskeim).

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt willig.

Pflege:

Ein sehr schönes und sanftes Waschgefühl.

Traumandel

Zusammensetzung:


26% Kokosfett
20 % Olivenöl
20 % Mandelöl
18 % Reiskeimöl
10 % Traubenkernöl
  6 % Kakaobutter

Wasser 28 % der GFM
2 TL Salz und 4 TL Zucker (auf 500 g GFM)

Idee:

Die Idee beim Traumandel-Rezept ist, das Traubenkernöl mit dem Mandelöl zu kombinieren, da das sehr gut zusammen harmonieren soll, und das Traubenkernöl dem ebenfalls enthaltenen Kokosöl das austrocknende etwas nehmen soll. Für den Schaum sollen Reiskeim in Verbindung mit Kakaobutter sorgen.

Haptik:

Die Rezeptur ergibt eine feste glatte Seife.

Schaumverhalten:

Die Seife schäumt üppig.

Pflege:

Die fühlt sich weich und flauschig an beim waschen, und hinterlässt ein sehr angenehmes Gefühl auf der Haut.

25er Rezeptur mit Wassermelonenkernöl

Zutaten

100 g Kokosöl
100 g Palmöl
100 g Sonnenblumenöl
100 g Rapsöl
10 ml Wassermelonenkernöl
134 g Wassermelonenpüree zum Anrühren der Lauge
55.23 g NaOH / 7% Überfettung, rechnet das NaOH gerne nochmal selbst nach! Ich habe das Wassermelonenkernöl nicht bei der Berechnung berücksichtigt und deswegen nur 7% Überfettung gewählt.

Zubereitung

1) Alle Arbeitsutensilien bereitstellen. Für dieses Rezept brauchst du:
  • einen Topf aus Emaille oder Edelstahl – nicht mehr zum Kochen verwenden!
  • 3 hitzebeständige Plastikmessbecher – nicht mehr zum Kochen verwenden!
  • eine digitale Feinwaage
  • für deine Sicherheit: Gummihandschuhe, Schutzbrille, Mundschutz, Schürze (bitte lies die Sicherheitshinweise bevor du anfängst!)
  • 3 Kochlöffel aus Silikon – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Gummispachtel – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Silikonform – nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Stabmixer- nicht mehr zum Kochen verwenden
  • Küchenrolle
  • ggf. ein feines Plastiksieb
2) Kokosöl und Palmöl in dem Topf bei geringer Temperatur schmelzen. Vorsicht: Das Fett darf nicht zu heiß werden!
3) Sonnenblumenöl und Rapsöl in einem Plastikbecher abmessen. Die geschmolzenen Fette etwas abkühlen lassen und dazugeben.
4) Wassermelone abwiegen und pürieren.
5) spätestens jetzt Schutzhandschuhe, -brille, Mundschutz und Schürze anziehen!
6) NaOH in einem Plastikbecher abmessen. (VORSICHT!! NaOH ist ätzend!! Auf keinen Fall damit in Berührung kommen!)
7) Nach und nach das NaOH in das Püree geben (nicht umgekehrt), mit einem Kochlöffel umrühren bis das NaOH gelöst ist. Achtung! Dabei entstehen Gase. Fenster auf!  Du hast nun eine heiße oder warme Lauge. Auch die Lauge ist ätzend! Vorsicht!!
8) Warten bis Lauge und Öle auf Zimmertemperatur oder etwa 30-35 Grad abgekühlt sind. Der Temperaturunterschied darf bei maximal 5-10 Grad liegen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, kannst du deinen Plastikbecher mit der Lauge/ den Topf mit dem Fett in ein kaltes Wasserbad stellen.
9) Sobald Öle und Lauge die richtige Temperatur haben, kannst du die Lauge zu den Ölen geben. (Falls in in der Lauge noch viele Schwebstoffe sind, gebe sie vorher durch ein feines Plastiksieb.) Mit dem Stabmixer so lange rühren, bis eine puddingartige Masse entsteht. Dann erst habe ich das Wassermelonenkernöl dazugegeben und ebenfalls untergerührt.
10) Jetzt ggf. Duft und/oder Farbe dazugeben. Mit dem Stabmixer gut unterrühren. Ich habe hier Seifenfarbe und einen Wassermelonenduft von Manske benutzt.
11) Die Masse mit dem Gummispachtel in die Silikonform geben. Wenn du möchtest mit Lavendel und Salz verzieren. Damit keine Sodaasche entsteht die Seife mit Alkohol besprühen. Anschließend mit Plastikfolie abdecken. Für eine intensivere Gelphase die Silikonform in Handtücher wickeln.
12) Arbeitsplatz reinigen

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